Im Sinne des Laotze


Stille und Ruhe bringen die ganze Welt ins rechte Maß zurück (Laotze)

108 KATA


Die 8 Teilnehmer des Kata Marathons

Kilometerweit erklingen zum Jahreswechsel in Japan vor Mitternacht 108 Glockenschläge vom kleinsten bis zum großen buddhistischen Tempel. Sie sollen die 108 Begierden des Menschen oder 108 Übel des abgelaufenen Jahres vertreiben. Der letzte Glockenschlag fällt genau in das neue Jahr.

Diese Tradition hatte am Wochenende die Shojikido-Karatesparte des SV Brake aufgegriffen und veranstaltete in der Klippkanner Turnhalle einen weiteren stilrichtungsfreien Kata/Hyong-Marathon unter der Leitung von Matthias Hohn (4. Dan Karate-Do), um das neue Jahr mit 108 Kata/Hyong zu begrüßen.

Jeder Teilnehmer hatte frei ausgewählte Formen aus dem Karate oder Taekwon-Do, wobei es sich um vorgeschriebene Kämpfe gegen imaginäre Gegner handelt, zu ebenfalls 108 Gongschlägen zu laufen.

Die Teilnehmerzahl war auf acht Teilnehmer begrenzt, so dass jeder genügend Platz für sich alleine nutzen konnte, um sich der Herausforderung zu stellen.

Zu Beginn wurde eine Meditationseinheit in der abgedunkelten Halle absolviert, um auf das Vorhaben von 108 Kata mit mehr 3500 Techniken, einzustimmen.

Als Aufwärmung diente die TEN NO KATA aus dem Shotokan Ryu. Danach begann der eigentliche Katamarathon wobei alle zwei Minuten ein Gongschlag die nächste Form ankündigte. Nach rund dreieinhalb Stunden ertönte der letzte Gongschlag, der den außergewöhnlichen Marathon beendete, jedoch nicht den Abend.

Zum Abschluß wurde dann noch einmal die TEN NO KATA URA (Ten No Kata mit Partner) durchgeführt, so dass jeder noch einmal die allerletzten Kräfte mobilisieren musste um den angriffen zu parieren.

Müde und erschöpft verließen die 8 Marathonläufer gegen 22 Uhr das Dojo und am folgenden Tag, im Sinn des BUDO, wieder zu trainieren.

 

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