Tameshiwari


Der Bruchtest wird ausgeführt, um die körperlich-geistige Entwicklung des Karateka zu demontrieren.

Die Ausführung des Bruchtests gehört nicht zu den üblichen Trainingsinhalten, sondern ist das Ergebnis der immer wieder, im optimalen Fall bis zur Perfektion, geübten Inhalte der gesamten Ausbildung im trad. KARATE-DO (Nicht aber im Sport-Karate).

Die gewisse Stufe der technischen Perfektion und die geistigen-seelischen Reife des Karateka ermöglichen es, im Sekundenruchteil durch Willen, Konzentration und harmonisches Zusammenwirken der gesamten körperlichen und geistigen Fähigkeiten für den Laien scheinbar unüberwindbares Material, wie Holzbretter oder Steine zu brechen.
Grundvoraussetzung hierfür ist eine langjährige Schulung durch einen qualifizierten Lehrer / Trainer.

Es geht also beim Bruchtest nicht darum, mit roher, brutaler Kraft auf zu brechendes Material einzuwirken, sondern im Tamashiwari etwas Persönlichkeitsförderndes, Ästhetisches zu erkennen.

Die körperliche Vorbereitung auf einen Bruchtest beginnt neben der schon erwähnten Perfektionierung der Techniken auch mit der Abhärtung der Körperstellen, mit denen die Materie gebrochen werden soll. So sind zum Beispiel Liegestütz auf den Schlagknöcheln und die Arbeit am Makiwara sinnvolle Methoden, um eine Schutzschicht an den Schlagpunkten und die benötigte Muskulatur zu entwickeln und jede Verletzungsgefahr auszuschließen.

Der Vorgang eines korrekt ausgeführten Tameshiwari muss wie folgt ablaufen:
- Die Absicht des Geistes ein bestimmtes Material zu brechen (Der Kamp Geist gegen Materie)
Der Wille muss den Bruchtest bereits mental vollzogen haben.
Der Wille erfasst den Gedanken, die die Konzentration auf den Brennpunkt der Kraftangabe ermöglichen. Alles Störende wird ausgeschaltet, nur die Fokussierung auf das zu brechende Material ist situativ existent
Der Körper wird zum Werkzeug des Geistes und bricht scheinbar mühelos die Materie.

Auf eine wenige Quadratzentimeter größe Fläche, dem Schlagpunkt der Faust oder des Fußes, versammelt sich im Moment des Auftreffens der Technik auf das zu brechende Material alle verfügbare Kraft - sowohl technische Fähigkeit, als auch geistige und körperliche Kraft.

 

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